Satzung

Turn- und Sportverein 1972 Sickenhausen e.V.

Neufassung der Satzung vom 20. März 2009

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Turn- und Sportverein 1972 Sickenhausen e.V.“
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Reutlingen-Sickenhausen und ist im Vereinsregister des
    Amtsgerichts Reutlingen eingetragen.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  4. Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbundes. Der Verein und
    seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die Satzungsbestimmungen und
    Ordnungen des Württembergischen Landessportbundes und dessen Mitgliedsverbän-
    de, deren Sportarten im Verein betrieben werden.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports. Der Vereinszweck wird insbeson-
    dere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
    Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tä-
    tig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die
    Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person
    durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig
    hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Bei Bedarf können Vereins-
    ämter, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, auf der Grundlage einer Ver-
    einbarung/eines Dienstvertrages gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung gemäss
    § 3 Nr. 26a EStG (Ehrenamtspauschale) ausgeübt werden.
    Für die Entscheidung ist das Präsidium zuständig.

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
  2. Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag auf einem dafür
    vorgesehenen Vordruck voraus, der an den Verein zu richten ist. Der Aufnahmeantrag
    Minderjähriger bedarf der Unterschrift aller gesetzlichen Vertreter, die gleichzeitig als Zu-
    stimmung zur Wahrnehmung von Mitglieder- rechten und pflichten gilt. Diese verpflichten
    sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge bis zum Ablauf des Kalenderjahres, in dem
    der Minderjährige volljährig wird.
  3. Über den Aufnahmeantrag entscheidet das Präsidium, welches diese Aufgabe auch auf
    ein einzelnes Präsidiumsmitglied delegieren kann. Die Aufnahme kann ohne Begründung
    abgelehnt werden.
  4. Personen, die sich um die Förderung des Sports und der Jugend besonders verdient ge-
    macht haben, können auf Beschluss des Präsidiums zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Mit der Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied die Satzung. Es verpflichtet sich
    die Satzungsregelungen und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschlüsse der Ver-
    einsorgane zu befolgen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern
    und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegen steht.
  2. Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu benutzen
    und an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
  3. Jedes über 16 Jahre alte Mitglied ist berechtigt an der Willensbildung im Verein durch
    Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechts an der Mitgliederversammlung
    teilzunehmen.
  4. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein über Änderungen in ihren persönlichen Ver-
    hältnissen schriftlich zu informieren.
    Dazu gehört insbesondere:

    • die Mitteilung von Anschriftenänderungen
    • Änderung der Bankverbindung
    • Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen relevant sind
      (z.B. Beendigung der Berufsausbildung, Schulausbildung, Studienzeit etc.)
  5. Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen
    Änderungen nach Ziff. 5 nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des Vereins und können
    diesem nicht entgegengehalten werden. Entsteht dem Verein dadurch ein Schaden, ist
    das Mitglied zum Ausgleich verpflichtet.

§ 5 Mitgliedsbeitrag

  1. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
  2. Beim Erwerb der Mitgliedschaft in der zweiten Jahreshälfte ist der halbe Jahresbeitrag zu
    bezahlen.
  3. Der Mitgliedsbeitrag ist zu Beginn des Kalenderjahres fällig und wird grundsätzlich durch
    Bankeinzugsverfahren erhoben.
  4. Die Abteilungen können zusätzliche Abteilungsbeiträge erheben.
  5. Der Verein ist zur Erhebung einer Umlage berechtigt, sofern diese zur Finanzierung beson-
    derer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins notwendig ist.
    Über die Festsetzung der Höhe der Umlage entscheidet die Mitgliederversammlung durch
    Mehrheitsbeschluss, wobei pro Mitglied eine Höchstgrenze von jeweils dem Dreifachen
    eines Jahresbeitrages besteht.
  6. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Mitgliedsbeiträgen befreit. Das Präsi-
    dium ist darüber hinaus berechtigt, auf Antrag Beitragserleichterungen zu gewähren.
  7. Nach Eintritt der Volljährigkeit hat das Mitglied das Recht, die Mitgliedschaft unter Einhal-
    tung einer Frist von drei Monaten schriftlich zu kündigen.
    Vereinsmitglieder werden ab dem Jahr, in dem sie das 21. Lebensjahr vollenden als
    „Erwachsene“ im Verein geführt und betragsmäßig veranlagt.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung von der
    Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein. Verpflichtungen dem Verein gegen-
    über sind bis zum Ablauf des laufenden Kalenderjahres zu erfüllen.
  2. Der freiwillige Austritt muss durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Präsidium erfol-
    gen. Er ist zum Schluss des Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungszeit von drei
    Monaten zulässig.
  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Präsidiums von der Mitgliederliste gestrichen wer-
    den, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist.
    Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
  4. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vor-
    liegt. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Präsidiums in einer Präsidiumssitzung,
    bei der mindestens 2/3 der Präsidiumsmitglieder anwesend sein müssen.
    Ausschließungsgründe sind insbesondere:

    • grober oder wiederholter Verstoß des Mitglieds gegen die Satzung, gegen Ordnun-
      gen oder gegen Beschlüsse des Vereins.
    • Schwere Schädigung des Ansehens des Vereins.

    Vor der Beschlussfassung über den Ausschluss ist dem Mitglied unter Setzung einer
    4-wöchigen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Präsidium oder schrift-
    lich zu rechtfertigen. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen
    und dem Mitglied bekannt zu machen. Gegen die Entscheidung des Präsidiums kann das
    Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung muss innerhalb
    einer Frist von vier Wochen ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Präsidium
    schriftlich eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat das Präsidium
    dies als Tagesordnungspunkt in die nächste ordentliche Mitgliederversammlung aufzu-
    nehmen. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung
    gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist,
    so unterwirft es sich damit dem Ausschliessungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitglied-
    schaft als beendet gilt.

§ 7 Organe des Vereins

  1. Die Mitgliederversammlung
  2. Das Präsidium
  3. Das erweitere Präsidium

§ 8 Haftung der Organmitglieder und Vertreter

Die Haftung der Mitglieder der Organe, der besonderen Vertreter oder der mit der Vertre-
tung beauftragten Vereinsmitglieder wird auf Vorsatz und auf grobe Fahrlässigkeit beschränkt.
Werden diese Personen von Dritten zur Haftung herangezogen, ohne dass Vorsatz oder grobe
Fahrlässigkeit vorliegt, so haben diese gegen den Verein einen Anspruch auf Ersatz ihrer Auf-
wändungen zur Abwehr der Ansprüche sowie auf Freistellung von Ansprüchen Dritter.

§ 9 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung muss einmal jährlich einberufen werden. Eine
    außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn ein Zehntel
    der Mitglieder des Vereins dies schriftlich unter Angabe der Gründe beantragen.
  2. Die Mitgliederversammlung ist vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung von den bei-
    den Vizepräsidenten durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Reutlinger Nord-
    stadt unter Einhaltung einer Frist von mindestens drei Wochen vorher und unter Be-
    zeichnung der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschlussfassung zu bezeich-
    nen sind, einzuberufen.
  3. Anträge zur Mitgliederversammlung können von jedem Mitglied gestellt werden. Sie
    müssen spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich mit Be-
    gründung beim Präsidenten eingereicht werden.
  4. Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten oder bei dessen Verhinderung von
    einem der beiden Vizepräsidenten geleitet.
  5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder
    beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Ungül-
    tige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
  6. Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins erfordern eine Mehr-
    heit von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
  7. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden; eine Übertragung ist ausge-
    schlossen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.
  8. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom Schriftführer und vom Präsidenten,
    bei dessen Verhinderung von einem der beiden Vizepräsidenten, zu unterschreiben.

§ 10 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

  1. Jahresberichtes des Präsidenten
  2. Jahresbericht des Finanzreferenten
  3. Bericht der Kassenprüfer
  4. Jahresbericht des Vereinsjugendleiters
  5. Jahresberichte der Abteilungsleiter
  6. Entlastung des erweiterten Präsidiums
  7. Wahl der Mitglieder des Präsidiums
  8. Wahl der Kassenprüfer
  9. Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge
  10. Beschlussfassung über bedeutende Vermögensänderungen
  11. Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins.

Geplante Satzungsänderungen müssen vorher nicht im Wortlaut veröffentlicht werden.
In die Einberufung zur Mitgliederversammlung muss der Tagesordnungspunkt „Satzungsän-
derung“ jedoch aufgenommen werden.

§ 11 Präsidium

  1. Das Präsidium besteht aus:
    1. Dem Präsidenten
    2. Zwei Vizepräsidenten
    3. Dem Finanzreferent
    4. Dem Schriftführer
    5. Dem Geschäftsführer

    Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus dem Präsidenten und den
    beiden Vizepräsidenten.
    Der Verein wird durch den Präsidenten einzeln oder durch beide Vizepräsidenten gemein-
    sam vertreten. Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über 5.000 Euro bedürfen der
    Zustimmung des erweiterten Präsidiums. Dies gilt nur im Innenverhältnis.

  2. Das Präsidium erledigt alle laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm
    die Verwaltung des Vereinsvermögens. Es ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch
    die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
    Es hat vor allem folgende Aufgaben:

    • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie
    • Aufstellung der Tagesordnung.
    • Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des erweiterten
      Präsidiums.
    • Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern.
  3. Das Präsidium wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, vom
    Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Es bleibt jedoch bis zur gültigen Wahl eines Nach-
    folgers im Amt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Präsidiumsmitglieds kann das Präsi-
    dium bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied kommissarisch berufen.
  4. Das Präsidium fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Präsidiumssitzungen. Der Präsi-
    dent, bei Verhinderung einer der beiden Vizepräsidenten , lädt unter Angabe der Tages-
    ordnung mit angemessener Frist zu Präsidiumssitzungen ein. Das Präsidium ist beschluß-
    fähig, wenn mindestens drei Präsidiumsmitglieder, darunter der Präsident oder einer der
    beiden Vizepräsidenten, anwesend sind. Das Präsidium fasst seine Beschlüsse mit ein-
    facher Mehrheit. Das Präsidium kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle
    Präsidiumsmitglieder ihre Zustimmung zu der beschließenden Regelung erklären.

§ 12 Erweitertes Präsidium

  1. Das erweiterte Präsidium des Vereins besteht aus
    1. dem Präsidium
    2. dem Vereinsjugendleiter
    3. den Abteilungsleitern
    4. bis zu vier Beisitzern, die mit Aufgaben betraut werden
  2. Das erweiterte Präsidium entscheidet über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht
    durch Satzung dem Präsidium oder der Mitgliederversammlung übertragen sind.
  3. Die Sitzungen des erweiterten Präsidiums werden vom Präsidenten bzw. einem seiner
    Vizepräsidenten nach Bedarf anberaumt.
  4. Der Präsident muss eine Sitzung des erweiterten Präsidiums einberufen, wenn dies min-
    destens von zwei Dritteln aller Mitglieder des erweiterten Präsidiums unter Angabe des
    Grundes schriftlich beantragt wird.

§ 13 Vereinsjugend

Die Vereinsjugend ist die Jugendorganisation des Vereins. Sie arbeitet gemäß einer Jugend-
ordnung. Stimmberechtigt ist, wer das zehnte Lebensjahr vollendet hat, nicht jedoch das
18. Lebensjahr, sowie die gewählten Mitglieder der Jugendvertretung. Die Jugendordnung be-
darf der Bestätigung durch das Präsidium. Der Jugendleiter gehört dem erweiterten Präsi-
dium an. Er wird von der Jugendversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.

§ 14 Abteilungen

  1. Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfs-
    fall durch Beschluss des Präsidium gegründet.
  2. Die Abteilungen werden durch den Abteilungsleiter oder durch seine/n Stellvertreter
    geleitet.
  3. Die Mitglieder der Abteilungsleitung werden in der Abteilungsversammlung gewählt. Die
    Abteilungsleitung ist gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich.
  4. Die Abteilungen verwalten die ihnen durch den Haushaltsplan zugewiesenen Mittel sowie
    die eigenen Einnahmen selbständig. Sie dürfen Verbindlichkeiten nur für satzungsgemäße
    Zwecke im Rahmen der vorhandenen Haushaltsmittel eingehen. Die Kassenführung kann
    jederzeit von Mitgliedern des Präsidiums geprüft werden.

§ 15 Ordnungen

Zur Durchführung dieser Satzung kann sich der Verein eine Geschäftsordnung, eine Finanzord-
nung, eine Beitragsordnung sowie eine Ehrungsordnung geben. Mit Ausnahme der Geschäfts-
ordnung und der Jugendordnung, die vom Präsidium zu beschließen sind, ist die Mitgliederver-
sammlung für den Erlass der Ordnungen zuständig.

§ 16 Strafbestimmungen

Sämtliche Mitglieder des Vereins unterliegen einer Strafgewalt. Das Präsidium kann gegen Mit-
glieder, die sich gegen die Satzung, gegen Beschlüsse der Organe, das Ansehen, die Ehre und
das Vermögen des Vereins vergehen, folgende Maßnahmen verhängen:

  1. Verweis
  2. Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an Veranstaltungen des
    Vereins
  3. Geldstrafe bis zu 250,- € je Einzelfall
  4. Ausschluss gemäß § 6 Ziffer 4 der Satzung

§ 17 Kassenprüfer

  1. Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der Stimmberechtigten Mitglieder zwei
    Kassenprüfer, die nicht dem erweiterten Präsidium angehören dürfen. Die Amtsdauer
    beträgt zwei Jahre.
  2. Die Kassenprüfer müssen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege sach-
    lich und rechnerisch prüfen und dies durch Unterschrift bestätigen. Der Mitgliederver-
    sammlung ist hierüber mündlich oder schriftlich zu berichten.

§ 18 Auflösung

  1. Die Auflösung des Vereins oder die Fusion kann nur in einer Mitgliederversammlung be-
    schlossen werden, bei deren Einberufung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung
    oder die Fusion den Mitgliedern angekündigt ist.
  2. Der Beschluss über die Auflösung oder Fusion des Vereins bedarf der Mehrheit von drei
    Viertel der erschienenen Mitglieder.
  3. Für den Fall der Auflösung bestellt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren, die die
    Geschäfte des Vereines abzuwickeln haben. Falls die Mitgliederversammlung nichts ande-
    res beschließt, sind der Präsident und einer der beiden Stellvertreter gemeinsam vertret-
    ungsberechtigte Liquidatoren.
  4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Ver-
    mögen des Vereins an die Bezirksgemeinde Sickenhausen, die es unmittelbar und aus-
    schließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sports verwenden darf.

§ 19 In-Kraft-Treten

Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 20. März 2009 beschlossen und er-
setzt die bisherige Satzung. Sie tritt mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.